E: Die kleinste ethische Einheit ist die zwischen uns beiden.
FISCH: Is’ mir doch egal.
E: Zu spät.

„Ich finde, du bist immer so. So... So... So bist du.
Immer. Ich finde... du... bist. So. So. So sehr. So bist du... immer.
Immer, sogar wenn wir, dann... bist du auch so... so... so... immer..“

Ein Leben für Zwei - wie soll das möglich sein? In unserer Versuchsanordnung von Nele Stuhlers Stück FISCHE leben Versuchsobjekt "E" und Versuchsobjekt "Fisch" in einem Verhältnis der gegenseitigen Abhängigkeit, bezeichnet als Liebe. Die Aufgabe der Probanden ist es, ein einheitliches Ganzes zu bilden, eine Symbiose, um gemeinsam den Unwägbarkeiten des Alltags zu trotzen. In den Versuchsabläufen gerät das Miteinander prototypisch immer wieder aus den Fugen und untersucht so den Konflikt zwischen der fortwährenden Suche nach Nähe und dem inneren Wunsch nach Selbstbestimmung. Dieses Spiel der gegenseitigen Anziehung und Abstoßung wird in FISCHE seziert. Bezaubernd, verloren und fragil - und immer wünscht man sich, dass es bitte nicht wieder traurig endet.

Premiere: Freitag, 18. September 2020, 19.30 Uhr. Weitere Termine und Tickets siehe unten.

Vor jeder Vorstellung bieten wir um 19 Uhr eine Einführung zum Stück mit einem Teammitglied an, sowie ein Nachgespräch im Anschluss.

© Fotos: Bernd Dreseler

TERMINE & TICKETS

Team

Mit: Irina Ries und Lisa Sophie Kusz
Live Musik: Marcel Rudert

Regie: Milan Pešl
Bühne und Kostüme: Teresa Pešl
Licht: Johannes Umbach, Matthias Umbach

Dramaturgie: David Penndorf
Regie Assistenz: Hanna Bartels

Gefördert und ermöglicht durch diese Produktions-Paten: