Termine

6. | 13. | 20. | 27. Oktober 
3. | 10. | 17. November
1. | 8. Dezember

jeweils von 19 bis 21 Uhr

Werksschau am 12. Dezember 2020
um 19.30 Uhr

Veranstaltungsort ist in der Regel das Bruchwerk Theater

Leitung

Milan Pešl

Milan Pešl ist Schauspieler, Regisseur und künstlerischer Leiter des Bruchwerk Theaters. Er ist gebürtiger Siegener und studierte Schauspiel in Hamburg. Seit seinem Abschluss 2001 arbeitet er durchgängig als Schauspieler an verschiedenen Theatern in Deutschland. Bereits während seiner Schauspielausbildung interessierte ihn die Frage nach "dem Echten" im Rahmen einer künstlichen Situation, dem Bühnengeschehen. Als Regisseur experimentierte er immer wieder mit verschiedenen Formaten von performativ bis zur reduzierten Privatheit. Er ist Mitbegründer des Bruchwerks, inszenierte zum Beispiel die Eröffnungsproduktion BEBEN und ist unter anderem als Schauspieler in ALL DAS SCHÖNE zu sehen.

Zielgruppe

Dieser Kurs richtet sich im Besonderen an die Menschen, die bereits an einem der vorangegangenen Kurse GRUNDLAGEN DER SZENISCHEN IMPROVISATION teilgenommen haben. Die darin erfolgte schöpferische und szenische Basisarbeit wird in diesem Kurs vertieft und weitergeführt. Zudem richtet sich der Kurs an Schauspieler und erfahrenen Amateure, die Ihre schauspielerischen Kenntnisse und ihre methodische Arbeitsweise vertiefen und erweitern wollen.

Zielsetzung

Ziel des Kurses ist es das Verständnis von SITUATION, VORGANG, HALTUNG und UNTERTEXT zu vertiefen und diese von der abstrakten Bezeichnung, methodisch in erlebbare, schöpferische Spielvorgänge zu überführen.


Am Ende des Kurs-Zyklusses steht eine Werkschau auf der Bruchwerk Bühne, bei welcher die Teilnehmer_innen ihre Arbeitsstände präsentieren.

Inhalte

Dieser, sich über mehrere Wochen erstreckende Kurs, richtet sich gezielt an Menschen, die sich intensiv mit den Grundlagen des naturalistischen Spiels und dem Erarbeiten einer Rolle auseinandersetzen möchten. Aufbauend auf dem Einsteigerkurs wird vorwiegend improvisatorisch gearbeitet. Sensibilität, Aufmerksamkeit, Spontanität, Mut, Partnerbeziehung sowie der Umgang mit dem Raum und Gegenständen wird trainiert. In der zweiten Hälfte des Kurses werden, aufbauend auf den gelernten szenischen Fähigkeiten, erste Erfahrungen mit Autorentexten gemacht. Primär wird stets die Glaubhaftigkeit der szenischen Handlungen hinterfragt und immer wieder der Unterschied zwischen Tätigkeit und spielbarer Situation herausgearbeitet. Methodisch orientiert sich der Kurs an Konstantin Stanislawsky „Die Arbeit des Schauspielers an sich selbst“. Dies umfasst körperliches Training, sowie die Arbeit an der szenischen und emotionalen Phantasie.

Anmeldung