Musik dröhnt, Snacks schmecken, Korken knallen – und irgendwo da draußen steht die Welt in Flammen. Aber was soll’s. Ist ja nicht mein Feuer.

NICHT MEIN FEUER von Laura Naumann lädt das Publikum in eine Welt ein, die lieber weiterfeiert als sich zu ändern. Zwischen Höhenflug und Absturz, zwischen Schuldgefühlen, Schaumwein und dem verzweifelten Wunsch, den Luxus noch einen kleinen Moment länger festzuhalten, geht es um Klimakrise, Kapitalismus und Kontrollverlust – und um den tiefen Hunger nach Liebe, Bedeutung und diesen einen, verdammt guten Song.

In der Inszenierung am Bruchwerk Theater wird das Potenzial von Theater als Diskursort auf die Probe gestellt: Können wir hier gemeinsam die Fragen unserer Zeit verhandeln, oder sollten wir uns lieber auf wohligen Eskapismus mit Schenkelklopfen, Singen und Klatschen konzentrieren? Zwischen Nähe, Konfrontation und überraschenden Begegnungen fragt die Aufführung, wie Theater seine Rolle als Raum für Diskussion, Perspektivwechsel und gesellschaftliche Auseinandersetzung in herausfordernden Zeiten wahrnehmen kann – oder ob es dafür vielleicht schon zu spät ist.

»Ich schaue in den Kühlschrank. Auch im Kühlschrank: keine Antworten auf meine Fragen.«

TEAM

Mit: Marlene-Sophie Haagen
Livemusik: Marcel Rudert

Regie: Milan Pešl
Bühne & Kostüm: Teresa Pešl

Text: Laura Naumann, zusätzliche Texte und Songs von Marlene-Sophie Haagen, Milan Pešl, Teresa Pešl, Marcel Rudert, Pierre Stoltenfeldt

Regieassistenz: Maik Wendrich
Dramaturgie & Marketing: Pierre Stoltenfeldt
Licht: Milan Pešl, Johannes Umbach
Produktionsleitung: Irina M. Ries

 

© Fotos: Marcel Barion

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