TRIGGERWARNUNGEN

Triggerwarnungen oder Hinweise auf sensible Inhalte sollen Betroffenen helfen, besser mit belastenden Inhalten umgehen zu können. Der Begriff "Trigger" ist Englisch und bedeutet "Auslöser". In der Psychologie beschreibt der Begriff zum Beispiel Orte, Bilder, Geräusche oder auch Gerüche, die Erinnerungen an traumatische Erlebnisse auslösen. Traumatisierte Menschen können durch solche Trigger in eine Situation zurückversetzt werden, die sie in der Vergangenheit stark belastet hat. Neben einer möglichen Retraumatisierung können bestimmte sensible Inhalte Menschen verstören oder nachhaltig belasten.

Triggerwarnungen und Hinweise auf sensible Inhalte sollen helfen, betroffene Personengruppen nicht kategorisch aus gesellschaftlichen und kulturellen Bereichen auszugrenzen. Betroffene werden ernst genommen und willkommen geheißen. Sie können sich durch die Warnungen oder Hinweise vorbereiten und selbstbestimmt entscheiden, ob sie sich dem vorliegenden Inhalt stellen möchten oder nicht.

ANGST VOR SPOILERN? DANN BESSER NICHT WEITERLESEN!

Ein häufiger Kritikpunkt an Triggerwarnungen und Inhaltshinweise ist, dass Überraschungsmomente verloren gingen und Inhalte "gespoilert" würden. Wir glauben in diesem Zusammenhang fest an die Selbstbestimmtheit unserer Zuschauer*innen. Die nachfolgenden Triggerwarnungen und Inhaltshinweise dürfen darum von Betroffenen oder Interessierten gelesen und sorgfältig bedacht werden. Genauso dürfen sie aber von Nichtbetroffenen ignoriert werden, um sich vor eventuellen Spoilern zu schützen.
In diesem Fall sollte von hier an nicht weiter gelesen werden. Geben Sie gut auf sich acht!

JULIA & ROMEO | tollMut Projekt nach W. Shakespeare
TW: Suizid, Mord, Gewalt (Darstellung und Sprache), Drogenmissbrauch

ALL DAS SCHÖNE | Schauspiel von Duncan Macmillan
TW: Suizid, Depression

FALSCHER HASE | Schauspiel von David Gieselmann
TW: Alkoholkonsum, Zigarettenkonsum, Medikamentenmissbrauch

EINFACHE LEUTE | Schauspiel von Anna Gschnitzer
TW: Sexistische & queerfeindliche Sprache

HAUS DER SCHAM | Junges Theater Siegen e.V.
TW: Sexuelle Gewalt, häusliche Gewalt, Essstörung (v.a. Bulimie und Anorexie)

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